Achiko liefert erste 1000 Coronatests nach Indonesien

Zürich (awp) - Das an der Schweizer Börse kotierte indonesische Technologieunternehmen Achiko hat die Produktion der ersten 1000 Coronatests mit Namen Aptamex abgeschlossen und mit der Lieferung nach Indonesien begonnen. Dies sei ein Meilenstein für das Unternehmen vor dem Hintergrund des Ausbaus der Produktionskapazitäten in Singapur, Spanien, Taiwan und Indonesien, teilte Achiko am Donnerstag in einem Communiqué mit.

Dieser Meilenstein sei möglich geworden, nachdem Aptamex in Indonesien ein Distributionszertifikat über den Joint Venture-Partner von Achiko, PT Indonesia Farma Medis ("IFM") erhalten habe. Das Unternehmen treibe nun die Produktregistrierung und finalen Validierungsversuche voran, um die Verfügbarkeit des Testkits auf Anfang des dritten Quartals 2021 zu gewährleisten.

Vertrieben werde der Test vom indonesischen Gemeinschaftsunternehmen PT Achiko Medis, an dem Achiko und IFM je die Hälfte besitzen. Achiko erhalte eine Gewinnbeteiligung von 50 Prozent und eine 10-prozentige Lizenzgebühr vom Bruttoumsatz, hiess es weiter.

Es sei möglich, noch in diesem Jahr 2 Prozent der 270 Millionen Einwohner Indonesiens zu erreichen. "Bei 3 bis 5 Tests pro Person pro Monat entspricht das potenziell 15 bis 25 Millionen Tests pro Monat allein in Indonesien, was einen anfänglichen Einnahmenfluss von 30 bis 50 Millionen Dollar pro Monat bedeutet", erklärte Achiko-Chef Steven Goh im Communiqué.

Der Speicheltest Aptamex sei auch bei niedrigen Viruslasten hochsensitiv. Bei einem CT-Score von 28,3 (was eine niedrige Viruslast bedeute) erreiche der Test eine Sensitivität von 77 Prozent. Dieses Resultat sei mit allen bereits auf dem Markt befindlichen Lateral-Flow-Testkits vergleichbar, schrieb Achiko.

Nun würden Selektivitäts- und Stabilitätsstudien in Europa durchgeführt. Im dritten Quartal solle dann die vollständige CE-Kennzeichnung beantragt werden.

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