Castle Private Equity beendet Aktienrückkaufprogramm vorzeitig

Pfäffikon SZ (awp) - Die Beteiligungsgesellschaft Castle Private Equity (PE) hat ihr Aktienrückkaufprogramm auf der zweiten Handelslinie der Schweizer Börse am (heutigen) Dienstag vorzeitig beendet. Im Rahmen des am 25. September 2018 gestarteten Aktienrückkaufprogramms seien 946'786 Aktien zurückgekauft worden, teilte die Gesellschaft am Abend in einem Communiqué mit. Das seien 5,25 Prozent des Aktienkapitals und der Stimmrechte.

Die Generalversammlung hatte vor einer Woche grünes Licht für ein weiteres Rückkaufprogramm in Höhe von maximal 10 Prozent des Aktienkapitals gegeben. Nun habe der Verwaltungsrat entschieden, dass Put-Optionen herausgegeben würden, die an der Schweizer Börse handelbar seien, hiess es weiter.

Jeder Aktionär solle gratis eine Verkaufsoption für jede gehaltene Namenaktie bekommen. Jeweils 20 Put-Optionen berechtigen zur Andienung einer Namenaktie zum Ausübungspreis von 20 Franken. Dies entspricht einer Prämie von 29 Prozent zum heutigen Schlusskurs der Namenaktie. Diese Put-Optionen werden vom kommenden Freitag bis und mit 7. Juni gehandelt und müssen bis spätestens am 12. Juni um 11 Uhr ausgeübt werden. Die Auszahlung des Nettorückkaufpreises (Ausübungspreis abzüglich 35 Prozent Verrechnungssteuer auf der Differenz zwischen Ausübungspreis und Nennwert) erfolgt am 13. Juni.

Im Rahmen des Rückkaufprogramms durch die Ausgabe von Put-Optionen will die Gesellschaft bis zu 561'430 Aktien erwerben. Dies entspreche bis zu 3,12 Prozent des ausstehenden Aktienkapitals, hiess es weiter. Die Aktien sollen vernichtet werden, wozu die GV 2020 grünes Licht geben muss.

Der Verwaltungsrat erwägt zudem, im Anschluss an das Rückkaufprogramm via Put-Optionen ein neues Rückkaufprogramm über eine zweite Handelslinie zu lancieren.

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