10.07.2020 09:09:02
OC OERLIKON
10.74
EUR
0.24
2.29%
28.06.2019 18:47
 
Nachrichten von AWP von OC OERLIKON
Datum Zeit Titel
16.06.2020 06:49 Bei OC Oerlikon läuft Sparte Manmade Fibers wieder "sehr gut"
05.05.2020 18:42 Oerlikon reagiert mit Kostensenkung und Stellenabbau auf Krise
05.05.2020 16:21 Oerlikon reagiert mit Kostensenkung und Stellenabbau auf Krise
05.05.2020 09:43 Oerlikon reagiert mit Kostensenkung und Stellenabbau auf Corona-Krise
05.05.2020 07:47 Oerlikon mit Umsatzrückgang im ersten Quartal - Guidance zurückgezogen
07.04.2020 14:30 Oerlikon-Aktionäre genehmigen an Generalversammlung alle Anträge
03.03.2020 14:09 Oerlikon will nach Margenrückgang im Vorjahr beweglicher werden
03.03.2020 07:18 Oerlikon: Neu vertritt Irina Matveeva Liwet-Holding im Verwaltungsrat
03.03.2020 07:10 Oerlikon verbucht leichten Umsatzrückgang und tiefere Profitabilität
24.02.2020 11:13 Angst vor Coronavirus wirft Industriewerte im frühen Handel weit zurück
05.11.2019 09:54 Oerlikon-Papiere nach Zahlen und Aktienrückkaufprogramm gesucht
05.11.2019 08:55 Oerlikon mit tieferen Umsatz und Gewinn - Aktienrückkauf geplant
05.11.2019 07:06 Oerlikon mit tieferen Umsatz und Gewinn - Aktienrückkauf geplant
09.10.2019 12:23 Oerlikon beteiligt sich an Cluster für Additive Fertigung in Bayern
06.09.2019 07:03 Oerlikon ernennt Philipp Müller zum neuen Finanzchef
06.08.2019 09:50 Oerlikon-Aktien nach Zahlen auf Zweieinhalb-Jahres-Tief
06.08.2019 08:45 Oerlikon dank Chemiefasergeschäft mit Wachstum - Ausblick gesenkt
06.08.2019 07:11 Oerlikon mit Umsatzanstieg im ersten Halbjahr - Ausblick gesenkt
Weitere AWP-Nachrichten
Oerlikon verbucht leichten Umsatzrückgang und tiefere Profitabilität
03.03.2020 07:10

Zürich (awp) - Der Industriekonzern Oerlikon hat im Jahr 2019 bei Auftragseingang und Umsatz Einbussen verzeichnet. Der Betriebsgewinn war rückläufig und unter dem Strich resultierte nach einer Reklassifizierung des Drive Systems-Verkaufs ein Verlust. Die Aktionäre profitieren erneut von einer Sonderdividende.

Der Umsatz sank im abgelaufenen Geschäftsjahr beeinflusst durch Wechselkurseffekte um 0,6 Prozent auf 2,59 Milliarden Franken, wie Oerlikon am Dienstag mitteilte. Organisch resultierte jedoch ein leichter Zuwachs um 1,1 Prozent. Der Auftragseingang ging derweil aufgrund der Schwäche in wichtigen Märkten um 5,2 Prozent auf ebenfalls 2,59 Milliarden zurück.

Auf Stufe EBITDA erreichte Oerlikon einen Gewinn von 366 Millionen Franken nach 406 Millionen im Vorjahr. Das ist ein Minus von 9,9 Prozent Die entsprechende Marge betrug 14,1 nach zuvor 15,6 Prozent. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 66 Millionen, nach einem Gewinn von 245 Millionen im Vorjahr. Darin enthalten ist die Reklassifizierung von -284 Millionen in Zusammenhang mit dem Verkauf des Segments Drive Systems, wie das Unternehmen weiter schreibt.

Erneut Sonderdividende

Den Aktionären wird die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 1,00 Franken je Aktie vorgeschlagen. Wie im Vorjahr ist darin eine Sonderdividende von 0,65 Franken pro Aktie enthalten.

Die ausgewiesenen Zahlen haben die Prognosen der Experten verfehlt. Die befragten Analysten hatten gemessen am AWP-Konsens einen Auftragseingang von 2,62 Milliarden Franken, einem Umsatz von 2,60 Milliarden und einen EBITDA von 397 Millionen erwartet. Bei der Dividende wurde im Schnitt mit einem Wert von 0,35 Franken gerechnet.

In allen Märkten sei die Nachfrage deutlich rückläufig gewesen. Die Wirtschaftsaktivität habe sich 2019 verlangsamt, besonders in der verarbeitenden Industrie. In China und Europa wurde ein Umsatzplus verbucht, was hauptsächlich dem Chemiefasergeschäft zu danken war, wie es weiter hiess.

Mit Blick auf das laufende Jahr erwartet der Konzern eine flache bis leicht negative Entwicklung. Für 2020 wird ein Bestellungseingang und ein Umsatz von 2,5 bis 2,6 Milliarden Franken und eine EBITDA-Marge nach Investitionen und Wachstumsinitiativen von 14,0 bis 14,5 Prozent in Aussicht gestellt. Für die zweite Phase des Produktivitätsprogramms werden zusätzliche Ausgaben von 25 bis 35 Millionen Franken über die nächsten 18 Monate erwartet.

yr/rw