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Landis+Gyr bestätigt Prognosen 2018/19 und definiert neue Mittelfristziele
29.01.2019 07:43

Zug (awp) - Landis+Gyr bestätigt seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2018/19 und formuliert neue Mittelfristziele für den Zeitraum bis 2021. Gleichzeitig wird ein Aktienrückkaufprogramm lanciert, teilte der Anbieter von Energiemanagement-Lösungen am Dienstag im Vorfeld eines Investorentags mit.

Der bisherige Ausblick für 2018/19 werde bestätigt. Das Unternehmen geht demnach unverändert von einem Umsatzwachstum zwischen einem und 3 Prozent. Im Oktober hatte Landis+Gyr die Prognosen allerdings reduziert - zuvor waren noch 3 bis 6 Prozent angepeilt worden. Für den bereinigten operativen Gewinn EBITDA werden nach wie vor 217 bis 237 Millionen Dollar in Aussicht gestellt. Davor hatte die Zielspanne bei 222 bis 232 Millionen gelegen.

Landis+Gyr hatte die Finanzgemeinde bereits im Oktober darauf vorbereitet, dass das erste Jahreshälfte schwächer ausfallen dürfte als die zweite. Das Unternehmen kämpft mit Lieferengpässen bei den Komponenten, welche bereits das vorhergehende Geschäftsjahr belastet hatten. Zwar solle das zweite Halbjahr stärker ausfallen, hiess es im Oktober. Allerdings bleibe die Situation bezüglich der Lieferkette herausfordernd und führe zu grösserer Unsicherheit als normalerweise.

Aktienrückkauf

Zur Steigerung der Kapitalrückflüsse an die Aktionäre wird nun ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 100 Millionen US-Dollar oder 8 Prozent der ausgegebenen Aktien lanciert. Das Programm wird voraussichtlich am 30. Januar 2019 beginnen und dauert maximal 36 Monate. Finanziert wird das Aktienrückkaufprogramm durch den freien Cashflow ohne allfällige Ausgaben für Übernahmen und zusätzliche Schulden.

Der Rückkauf der Aktien erfolgt aus den Kapitaleinlagereserven und über die erste Handelslinie an der SIX Swiss Exchange zum Zweck einer Kapitalherabsetzung. Vorbehalten bleibt die Zustimmung durch zukünftige Generalversammlungen.

Darüber hinaus definiert Landis+Gyr neue Mittelfristziele für den Zeitraum bis 2021. Demnach soll der Umsatz jedes Jahr im mittleren einstelligen Prozentbereich zunehmen, während die EBITDA-Marge auf 13,5 bis 14,5 Prozent ansteigen soll. Die erwirtschafteten freien Mittel sollen jährlich bei über 150 Millionen US-Dollar liegen.

Aus strategischer Sicht will sich Landis+Gyr auf die drei Wachstumsplattformen Smart Metering, Grid-Edge Intelligenz und Smart Infrastructure konzentrieren.

cf/ra