Bankenaktien mit weiterer Gegenbewegung nach dem massiven Abrutsch

Zürich (awp) - Bankenpapiere sind am Mittwoch europaweit gefragt, und am Schweizer Markt zählen die Aktien von CS, UBS und Julius Bär zu den grössten Gewinnern.

Kurz nach 10 Uhr führen Julius Bär (+3,9%), UBS (+3,5%) und CS (+3,3%) das Gewinnerfeld bei den Blue Chips an. Die Entwicklung ist damit vergleichbar zu jener an anderen europäischen Märkten. Der entsprechende Branchenindex zeigt am Mittwochmorgen die stärksten Avancen. Bereits am Vortag konnten die Titel in einem stabilen Gesamtmarkt zulegen.

Händler sprechen von einer Gegenbewegung. Denn die Kurse der Bankentitel sind beim Ausverkauf besonders stark unter die Räder gekommen und führen mit Einbussen zwischen 20 und 30 Prozent seit Anfang Jahr die entsprechende Verliererliste an. Deshalb griffen erste Investoren bei Bankaktien wieder zu. Einstellige Kurse bei den Grossbanken seien für risikobereite Anleger offenbar verlockend, hiess es.

Die überraschende Zinssenkung der britischen Notenbank und die immer wahrscheinlicher werdenden Schritte der Europäischen Zentralbank seien in den aktuellen Kursen zu einem gewissen Grad quasi bereits eingepreist.

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