Korr: UBS warnt nach Brexit-Schlappe vor Wetten auf einen Ausgang

(Korrigiert die am Morgen publizierte Meldung. Die Empfehlung ist nicht, nicht zu investieren - sondern nicht auf den einen oder anderen Ausgang zu setzen.)

London (awp/sda/reu) - Die Grossbank UBS rät nach der Ablehnung des Brexit-Deals durch das britische Unterhaus davon ab, auf den einen oder anderen Ausgang des politischen Prozesses zu setzen.

"Aktuell empfehlen wir, sich neutral zu britischen Anlagen und zum Pfund zu positionieren. Die Reaktion des britischen Pfunds nach der gestrigen Abstimmung deutet darauf hin, dass der Markt gegenwärtig kein erhöhtes Risiko eines negativen Ausgangs sieht, erklärte UBS-Ökonom Dean Turner in einem Statement. Er gehe zudem davon aus, dass die britischen Märkte volatil blieben.

Premierministerin Theresa May hatte zuvor die Abstimmung über ihr Brexit-Abkommen in Parlament deutlich verloren. Wenige Wochen vor dem Austritt aus der Europäischen Union am 29. März steckt Grossbritannien damit in der schwersten politischen Krise seit einem halben Jahrhundert.

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