Cassiopea verringert Verlust im ersten Halbjahr

Rom (awp) - Cassiopea bleibt weiter in der Verlustzone. Da das Unternehmen auch im ersten Halbjahr 2018 noch keine eigenen Medikamente auf dem Markt hatte, gab es auch keine operativen Einkünfte. Wichtiger ist, wie lang die liquiden Mittel noch reichen.

Diese beziffert das Pharmaunternehmen am Mittwoch per Mitte 2018 noch auf 11,4 Millionen Euro. Sie haben sich damit gegenüber Ende 2017 um 35 Prozent verringert.

Cassiopea hat zuletzt innerhalb einer Woche Daten zu zwei seiner wichtigsten Pipeline-Projekte vorgelegt. So befinden sich das Akne-Mittel Winlevi, als auch das Präparat Breezula zur Behandlung von Haarausfall auf gutem Wege.

Unter dem Strich weist das auf Dermatologieprodukte spezialisierte Pharmaunternehmen für das erste Semester 2018 einen Verlust in Höhe von 6,7 Millionen Euro aus, nach einem Fehlbetrag von 9,3 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Die Ausgaben für Forschung & Entwicklung (F&E) beliefen sich auf 6,4 Millionen Euro nach 6,5 Millionen im ersten Halbjahr 2017. Dabei beststanden die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung zu 71,1 Prozent aus den Phase III klinischen Versuchsreihen von Winlevi Clascoterone, zu 28,2 Prozent aus Breezula Clascoterone und zu 0,7 Prozent auf CB-06-02.

Vertriebs-, Verwaltungs- und sonstige Gemeinkosten betrugen 0,7 Millionen nach 0,8 Millionen Euro im Vorjahr. Die Personalkosten stiegen um 14,4 Prozent auf 0,7 Millionen. Alle Kosten seien innerhalb des Budgets gelegen, schreibt Cassiopea.

Die Gesellschaft sei überzeugt, eine der innovativsten Pipelines in der Dermatologie-Industrie zu haben. Deshalb schaue sie mit "grosser Zuversicht in die Zukunft", heisst es weiter.

"Wie versprochen, wird 2018 zum entscheidenden Jahr in dem wir bedeutende klinische Studien für unsere drei Produkte erreichen, auf den Zulassungsantrag und die vorkommerziellen Aktivitäten von Winlevi zugehen, die anderen Programme vorantreiben und beginnen die Infrastruktur unserer Gesellschaft aufzubauen", sagt in der Mitteilung Konzernchefin Diana Harbort.

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