SFPI: Adrian Schenker wird neuer CEO - Gewinn im Halbjahr gesteigert

Zürich (awp) - Bei der Immobiliengesellschaft Swiss Finance & Property Investment (SFPI) kommt es zu einem Wechsel an der Spitze. Thomas Prajer verlässt das Unternehmen. Der Verwaltungsrat hat Adrian Schenker zum neuen CEO gewählt, wie es in einer Mitteilung am Mittwochabend hiess.

Schenker ist Mitgründer der Swiss Finance & Property Gruppe und verfügt über langjährige Erfahrung im Immobilien - und Finanzbereich, wie es weiter hiess. Zudem hat das Unternehmen die Halbjahreszahlen vorgelegt. Unter Ausklammerung des Neubewertungserfolgs und latenten Steuern resultiert unter dem Strich ein Überschuss von 5,3 Millionen Franken nach 4,2 Millionen in der entsprechenden Vorjahresperiode.

Nach Jahren stetiger Preissteigerungen seien die Immobilienpreise deutlich geringer gestiegen als in den Jahren zuvor. Aus der Neubewertung des Portfolios resultierte eine Steigerung von noch 2,9 Millionen Franken verglichen mit 6,0 Millionen zuvor. Der Portfoliowert stieg hierdurch sowie durch zwei Zukäufe in den Regionen Basel und Zürich um 6,6 Prozent auf 644,8 Millionen.

Gezielte Zukäufe hätten das ausgezeichnetes Ergebnis ermöglicht, schreibt das Unternehmen weiter. In Verbindung mit der kontinuierlichen Optimierung der Betriebsausgaben sei der operative Ertrag dadurch deutlich gesteigert worden. Wie es weiter heisst, wurde der Liegenschaftenertrag um 22 Prozent gesteigert, die Leerstandquote stieg per Ende Juni auf 3,0 Prozent, verglichen mit 1,7 Prozent per Ende 2017.

Das Management rechnet weiterhin mit einem überzeugenden Unternehmensergebnis 2018, heisst es im Ausblick auf das Gesamtjahr. Dies sollte die Kontinuität der bisherigen Dividendenpolitik ermöglichen.

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