HBM Healthcare startet mit kleinerem Quartalsgewinn ins Geschäftsjahr 2021/22

Zürich (awp) - Die auf den Gesundheitssektor fokussierte Beteiligungsgesellschaft HBM Healthcare Investments hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021/22 einen etwas kleineren Gewinn als im Vorjahr erzielt. Für das Gesamtjahr zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich.

Für das per Ende Juni abgeschlossene 1. Quartal meldete HBM einen Nettogewinn von 136 Millionen Franken. Dies war ein Rückgang gegenüber den 225,9 Millionen Franken im Vorjahreszeitraum.

Die Kursentwicklung der Aktie verlief im Berichtszeitraum positiv: Die Notierung stieg um 6,9 Prozent, während der Innere Wert (NAV) der Aktie um 6,3 Prozent zunahm, wie die Gesellschaft am Freitag mitteilte.

Aus dem Portfolio der privaten Unternehmen (einschliesslich der kotierten, vormals privaten Unternehmen) resultierte ein Wertzuwachs von 90 Millionen Franken. Dazu habe eine Reihe von Transaktionen beigetragen. So gingen etwa mit Werewolf Therapeutics, Ambrx Biopharma und Monte Rosa Therapeutics drei Unternehmen erfolgreich an die Börse.

Darüber hinaus trugen Fusionsvereinbarungen und Finanzierungsrunden zu der Entwicklung bei, hiess es in der Mitteilung weiter.

Erfolgreiche Branchenentwicklung erwartet

Aus dem Portfolio der sonstigen börsenkotierten Unternehmen resultierte ein Gewinnbeitrag von 45 Millionen Franken. Dieser stamme im Wesentlichen aus den Beteiligungen am schnell wachsenden indischen Biopharmaunternehmen Laurus Labs, der US-amerikanischen Biohaven Pharmaceuticals und aus der Neuinvestition in Hutchmed China.

Für das laufende Geschäftsjahr, das von April 2021 bis März 2022 dauert, gibt sich HBM zuversichtlich. Das Portfolio sei gut diversifiziert. Dadurch sinke die Abhängigkeit von der Entwicklung einzelner Sektoren oder Regionen innerhalb des Gesundheitsmarkts. Gleichzeitig sprächen die fundamentalen Faktoren weiterhin für eine erfolgreiche Entwicklung des Sektors im Gesamten und für die Portfoliounternehmen im Einzelnen, was auch das eigene Wachstum stützen sollte.

hr/gab