Bankaktien unter Druck - UBS und CS fallen rund 3,0 Prozent

Zürich (awp) - Bankaktien fassen die Anleger zu Wochenbeginn in der aktuellen Marktverfassung nur noch mit spitzen Fingern an. Händler verwiesen auf die durch die Coronakrise zusätzlich eingetrübten Geschäftsaussichten der Finanzinstitute.

Die Aktien von UBS fallen um 3,0 Prozent auf 8,80 Franken und die der CS Group um 2,90 Prozent auf 7,82 Franken. Julius Bär verlieren 1,8 Prozent auf 33,31 Franken. Derweil sinkt der Gesamtmarkt gemessen am SPI 0,8 Prozent. Damit schlagen sich die hiesigen Banken im Vergleich zu ihrer europäischen aber Konkurrenz recht wacker, verliert doch der europäische Bankaktienindex gleich 6,8 Prozent.

Einerseits machen schon länger die rekordtiefen Zinsen den Banken das Leben schwer. Zudem dürften die Banken wegen der im Zusammenhang mit der Coronakrise zu erwartenden Rezession weniger Kredite sprechen. Dazu komme, dass die Kreditausfälle in einer Rezession üblicherweise zunehmen. Und nach dem Börsencrash winkten wegen der geschrumpften Depotwerte den Banken auch noch geringere Gebühreneinnahmen. Zudem könnten viele Anleger nun dem Markt fernbleiben, weil sie keine Risiken mehr eingehen wollten.

pre/hr