EFG-Aktien nach neuerlichen Übernahmegerüchten durch Julius Bär gesucht

Zürich (awp) - Die Aktien von EFG International notieren am Freitaggmorgen deutlich höher. Laut einem Bericht des Finanznewsportals "Inside Paradeplatz" haben sich die Übernahmegespräche der Privatbank Julius Bär mit EFG intensiviert. Das Portal hatte vor einer Wohe erstmals über die Vorgänge berichtet.

Die EFG-Aktien gewinnen im frühen Handel gegen 9.20 Uhr 4,4 Prozent auf 6,68 Franken. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI steht derweil 0,35 Prozent höher. Die Aktien von Julius Bär ziehen um 3,6 Prozent an.

Laut dem Bericht laufen die Gespräche nun auf oberster Ebene. Vor zwei Wochen hat sich laut "Inside Paradeplatz" Bär-Chef Philipp Rickenbacher mit dem Vertreter der Familie Latsis getroffen. Das ist die griechische Familie, welche die EFG Bank mehrheitlich besitzt. Rickenbacher und Latsis hätten "offenbar" beschlossen, den Verkauf der EFG an die Bär zu prüfen. "Vermutlich läuft nun eine sogenannte Due Diligence", folgert der Autor.

"Wir kommentieren keine Gerüchte und Spekulationen", hiess es dazu bei Julius Bär auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. EFG war nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Bank-Aktien sind zum Wochenschluss aber generell gefragt. Laut Händlern profitieren sie von dem insgeamt freundlichen Umfeld.. So zählen die CS und die UBS mit Kursgewinnen von jeweils mehr als 2 Prozent zu den Favoriten im Morgenhandel.

ra/hr