Schweiter-CEO zeigt sich mit "nicht einfachem" Semester bisher zufrieden

Zürich (awp) - Der Verbundwerkstoffspezialist Schweiter sieht sich wie andere Industrieunternehmen im zweiten Semester mit einer nachlassenden Konjunkturdynamik konfrontiert. CEO Heinz Baumgartner zeigt sich aber mit dem bisherigen Geschäftsverlauf im "nicht einfachen" Semester zufrieden, wie er in einem Interview mit AWP erklärte.

"Das zweite Semester ist bisher ziemlich genau so verlaufen, wie wir es Mitte Jahr in Aussicht gestellt haben. Insgesamt bin ich mit dem Geschäftsverlauf zufrieden", sagte er. Er räumte aber gleichzeitig ein, dass es zuletzt "sicher nicht einfacher geworden" geworden sei.

Während es im Display-Geschäft, welches rund die Hälfte zum Umsatz beisteuert, etwas verhalten läuft, entwickeln sich die übrigen drei in etwa gleich grossen Zielmärkte besser. "Das Display-Geschäft insbesondere in Europa und dort im Acrylglas-Bereich verlief zwar etwas verhalten, aber immer noch ansprechend", so Baumgartner. Insgesamt habe sich der Bereich im zweiten Semester wie erwartet seitwärts bewegt.

"Phänomenal" laufe es dagegen im Zielmarkt Kernmaterialien und dort insbesondere im Geschäft mit Windkraft. Schweiter liefert den Windkraftwerkbauern die Rotorblätter, welche aus dem selber bewirtschafteten Balsa-Holz stammen.

Zufrieden zeigt er sich auch mit der Integration der im Jahr 2018 übernommenen britischen Perspex. Diese ist im Acrylglasplattengeschäft tätig und trägt einen Umsatz zum Display-Geschäft im Bereich von 150 bis 160 Millionen bei. Schweiter will auch weiter extern wachsen, eine Akquisition steht laut Baumgartner aber nicht unmittelbar bevor.

Auch für 2020 erwartet er kein einfaches Jahr, der CEO geht aber davon aus, dass dem Unternehmen erneut ein respektables Ergebnis gelingen wird.

(Das vollständige Interview ist auf dem Premium-Dienst von AWP erschienen)

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