EFG vermeldet AuM von 149,1 Mrd Franken - Nettoneugeld mehr oder weniger flach

Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter EFG International ist verhalten ins neue Jahr gestartet. Wie einem Business-Update im Rahmen der Generalversammlung vom (heutigen) Freitag zu entnehmen ist, lagen die verwalteten Vermögen (AuM) zuletzt bei 149,1 Milliarden Franken, inklusive der im vergangenen März übernommenen australischen Shaw and Partners. Ohne die Akquisition sind es 138,0 Milliarden, was mit den 131,2 Milliarden per Ende 2018 verglichen werden kann.

Der Nettoneugeldzufluss habe im bisherigen Jahresverlauf weitgehend stagniert, wobei es vor allem in Asien einen beschränkten Abbau der Verschuldung (deleveraging) gegeben habe. Die Entwicklung des Schweizer Geschäfts sei derweil in den ersten Monaten 2019 "erfreulich" gewesen und habe Anzeichen einer Stabilisierung gezeigt. EFG spricht insgesamt von einem herausfordernden Umfeld und zurückhaltenden Kunden.

EFG setze zudem die Realisierung von Kostensynergien im Hinblick auf das Gesamtziel von 240 Millionen Franken bis Ende 2019 fort, heisst es weiter. Man investiere dabei weiterhin in Wachstum durch neue Geschäftsinitiativen und die beschleunigte Einstellung von neuen Kundenberater-Teams (CRO-Teams). Demnach wurden im bisherigen Jahresverlauf bereits 64 neue CROs angestellt (oder es wurden entsprechende Verträge unterzeichnet), dies im Vergleich zu lediglich 39 im Gesamtjahr 2018. Leicht negativ beeinträchtigt worden sei das Ergebnis derweil durch das Lebensversicherungs-Portfolio.

Die Kapitalposition sei weiterhin stark, schreibt EFG weiter. Am Ende des ersten Quartals lag die Kernkapitalquote bei 17,3 und die Gesamtkapitalquote bei 21,4 Prozent.

Die Übernahme von Shaw and Partners wird laut den Angaben voraussichtlich nächste Woche (30.4.) abgeschlossen sein. Die erforderliche Genehmigung durch die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma habe man vor kurzem erhalten. EFG wird zur Finanzierung dieser Akquisition laut Mitteilung bis zu 2,1 Millionen neue Aktien ausgeben. Weitere Aktien in Höhe von 2,7 Prozent des ausstehenden Kapitals (8 Mio Aktien) will EFG zudem in den nächsten zwölf Monaten im Rahmen eines langfristigen Anreizplans am Markt erwerben.

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