Belimo wird profitabler und erhöht Dividende

Hinwil (awp) - Das Industrieunternehmen Belimo hat im letzten Jahr unter dem Strich deutlich mehr verdient und ist profitabler geworden. Die Aktionäre sollen nun in den Genuss einer höheren Dividende kommen.

Der operative Gewinn (EBIT) nahm um knapp 19 Prozent auf 109,8 Millionen Franken zu, der Reingewinn um gut 11 Prozent auf 86,2 Millionen, wie die Herstellerin von Antrieben, Ventilen und Sensoren für die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik am Montag mitteilte. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 100 Franken pro Aktie erhalten, nachdem im Vorjahr noch 85 Franken ausgeschüttet worden waren.

Somit ist das Zürcher Oberländer Unternehmen 2018 profitabler geworden. Denn der Umsatz nahm - wie seit Januar bekannt ist - nur um knapp 11 Prozent auf 624,4 Millionen zu (+9,6% in Lokalwährungen). Man blicke man auf ein erfolgreiches Jahr zurück, bilanziert das Unternehmen denn auch das Geschäftsjahr.

Mit den ausgewiesenen Eckwerten hat Belimo die Erwartungen der Analysten beim EBIT leicht übertroffen, beim Reingewinn hingegen knapp verfehlt. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 108,0 Millionen und für den Reingewinn bei 88,4 Millionen. Die Dividende liegt im oberen Bereich der Schätzungen.

Zuversicht für 2018

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019 zeigt sich das Unternehmen nicht allzu konkret. Belimo sei dank Innovationen "bestens positioniert". Man bleibe daher "zuversichtlich". So sei etwas das 2017 lancierte Sortiment mit Sensoren für Luft- und Wasseranwendungen sehr gut im Markt aufgenommen worden.

Für die Marktregion Europa, wo im letzten Jahr knapp die Hälfte des Umsatzes erzielt wurde, rechnet die Gesellschaft zwar mit einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums. Belimo werde jedoch dank dem Ausbau der Sortimente wohl ein "ansprechendes Wachstum" erzielen.

Positiv gestimmt ist das Management auch für die die Marktregion Amerika (Umsatzanteil: 38%) und Asien (13%). In den USA und Kanada sei eine anhaltend robuste Umsatzentwicklung der Gebäudetechnik-Branche zu erwarten; und auch die Verkaufszahlen in Mexiko und Brasilien dürften sich positiv entwickeln.

In der Marktregion Asien Pazifik bleibe der Ausblick für die beiden Schlüsselmärkte China und Indien positiv. 2018 seien in China etwa neue Verkaufsstützpunkte in ausgewählten Metropolen eröffnet worden, hiess es dazu.

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