Credit Suisse wegen Devisenkartell von EU mit 83 Mio Euro Busse belegt

Zürich (awp) - Die Credit Suisse hat von der EU eine Busse in der Höhe von 83 Millionen Euro aufgebrummt bekommen. Dabei geht es um eine Kartelluntersuchung wegen unerlaubter Handelsabsprachen am Devisenkassamarkt, welche die Europäische Kommission nun mit Geldbussen gegen fünf Banken abgeschlossen hat.

Die Credit Suisse wurde in einem ordentlichen Verfahren mit der Geldbusse belegt. Gegen vier Banken, die sich zu einem Vergleich entschlossen haben - und zwar UBS, Barclays, RBS und HSBC - wurde eine Geldbusse in Höhe von insgesamt 261 Millionen Euro verhängt, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag

Der UBS wurde die Geldbusse, die insgesamt etwa 94 Millionen Euro betragen hätte, allerdings vollständig erlassen, da sie die Kommission über die Kartelle informiert hatte. Die Bussen von Barclays, RBS und HSBC wurden ermässigt, um die Zusammenarbeit bei der Untersuchung zu honorieren.

Die Credit Suisse wollte den Fall auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP nicht kommentieren. Von der UBS hiess es: "Dies ist eine Altlast, und die UBS war die erste Bank, die potenzielles Fehlverhalten meldete. Wir sind froh, diese Angelegenheit beigelegt zu haben."

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