APG lanciert One-Brand-Strategie - Kleinere Geschäftsleitung und weniger Stellen

Zürich (awp) - Die Aussenwerbe-Gruppe APG/SGA stellt sich neu auf. Das Unternehmen lanciert eine neue "One-Brand Strategie", baut die Bereiche Digital und Data aus und verkleinert die Geschäftsleitung. Es werden auch Stellen im Backoffice-Bereich abgebaut.

APG will mit den verschiedenen Massnahmen die Marktführerschaft im analogen und digitalen Out of Home Media-Markt sicherstellen. Der Fokus dazu liege auf einer "One-Brand-Strategie" und einer Optimierung der Unternehmensstruktur, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

So werden ab dem 1. Juni 2019 die Mitarbeitenden und die Tätigkeiten der APG/SGA-Segmentmarken in das Kerngeschäft integriert. So soll allen Marktpartnern ein umfassendes Leistungsangebot aus einer Hand angeboten werden. Um in den Bereichen Digitalisierung und Data neue Massstäbe zu setzen, sollen zudem verschiedene organisatorische und personelle Massnahmen getroffen werden.

Daniel Strobel, welche bisher für den Werbemarkt verantwortlich war, wird ab dem 1. April 2019 die Gesamtverantwortung für die Digitalisierung und die Weiterentwicklung der Werbeangebote an den Schweizer Bahnhöfen und damit auch die Leitung der Unit SBB übernehmen. Um sich voll auf diese Aufgabe zu konzentrieren, scheidet er aus der Unternehmensleitung aus. Sein Nachfolger als Verantwortlicher für den Werbemarkt wird der neu zum Unternehmen stossende Andy Bürki.

Ausserdem wird mit "Marketing & Innovation" ein neuer Unternehmensbereich geschaffen, mit welchem der digitale Transformationsprozess und das Geschäftsfeld Mobile Advertising vorangetrieben werden sollen. Chef dieses neuen Bereiches wird ab 1. Juni Beat Holenstein, welcher bisher für den Bereich "Partner & Produktmanagement" verantwortlich war.

Christian Gotter, bisher in der Unternehmungsleitung als Leiter Logistik tätig, ist neu zuständig für den erweiterten Unternehmensbereich "Partner & Operations".

Neue Stellen und Abbau

Im Zusammenhang mit dieser Umstrukturierung und der zunehmenden Digitalisierung will das Unternehmen künftig "beträchtliche Ressourcen und finanzielle Mittel in den Ausbau und die Entwicklung von Innovationen, Technologie, Datenerhebung und Analytics sowie auch in entsprechende Spezialisten und Talente investieren". Dazu sollen zehn neue Stellen geschaffen werden

Die Verlagerung der Tätigkeiten führt aber auch zu einem Abbau von 20 bis 25 Stellen in den Bereichen Backoffice, Administration, Verwaltung und Logistik, welche über die natürliche Fluktuation aufgefangen werden soll.

cf/rw