Alpine Select kehrt in die schwarzen Zahlen zurück

Zug (awp) - Die Beteiligungsgesellschaft Alpine Select ist im vergangenen Jahr in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Das Unternehmen erzielte einen Gewinn von 14,5 Millionen Franken, nachdem im Vorjahr ein Verlust von 17,9 Millionen resultiert hatte, wie es am Mittwochabend mitteilte.

Damit fiel der Jahresgewinn höher aus als die rund 13 Millionen, die im Februar in Aussicht gestellt wurden. Der Jahresabschluss 2019 ist der erste, der nach dem Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER erstellt wurde.

Die Aktionäre sollen nun laut den Angaben eine Dividende von 1,00 Franken pro Aktie erhalten, nachdem im Vorjahr 0,30 Franken pro Papier ausgeschüttet worden waren.

Die ausgewählten Investments hätten im Jahr 2019 von einem allgemein positiven Marktumfeld profitiert und gute Ergebnisse erzeugt, wurden die Verbesserungen begründet.

Die Gesamtrendite für die Aktionäre betrug laut den Angaben 2019 6,4 Prozent. Der Nettoinventarwert (NAV) sei derweil um 9,8 Prozent gestiegen.

Hoher Cashbestand

Wegen der Coronakrise scheine es zu früh, "um beruhigende Kommentare zu den Auswirkungen dieser Krise auf die Wirtschaft und die internationalen Märkte abzugeben", heisst es derweil im Ausblick. Sobald sich die Situation wieder einigermassen normalisiere, will die Gesellschaft "sich bietende Chancen im besten Sinne unserer Aktionäre nutzen".

Der hohe Bargeldbestand im Portfolio gebe dafür den nötigen Spielraum. Zum Jahresende 2019 betrug die Cash-Quote laut den Angaben knapp 14 Prozent.

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