Pierer Mobility setzt Aktienrückkaufprogramm vorübergehend aus

Wels (awp) - Pierer Mobility unterbricht sein laufendes Aktienrückkaufprogramm. Konkret werde das Programm ab diesem Dienstag, 7. April, ausgesetzt, teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Gründe wurden keine genannt.

Erst letzte Woche hatte der österreichische Motorradhersteller, dessen Aktien an der SIX gehandelt werden, einen Dividendenverzicht für das Jahr 2019 angekündigt.

Pierer begründete den Schritt damals mit den von der österreichischen Regierung verschärften Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. So gehe das Unternehmen davon aus, dass die negativen Auswirkungen auf den Zweiradhandel noch längere Zeit als bisher angenommen andauern würden.

In der neusten Mitteilung werden auch Angaben zum Stand des Aktienrückkaufprogramms gemacht. So seien seit dem 22. Oktober 2019 224'043 Papiere über die Börse erworben worden, und dies entspreche 0,99 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft, so die Mitteilung weiter. Der Wert des Pakets wird auf knapp 10,5 Millionen Franken beziffert.

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