UBS: US-Notenbank beendet Enforcement-Massnahmen zur Devisenmarktaffäre

Zürich/Washington (awp) - Die US-Notenbank Fed hat die gegen die UBS und ihre US-Tochter in Stamford während vieler Jahren laufende Enforcement-Kontrolle für beendet erklärt. Das Federal Reserve Board habe die im Jahr 2015 eingesetzte Enforcement Action am 23. September beendet, teilte die Behörde am Freitagabend in einem knappen Communiqué mit.

Ursprung war die vor Jahren abgeschlossene Devisenmarktaffäre in die sechs Grossbanken verwickelt waren, darunter auch die UBS. Den Banken wurde damals vorgeworfen, in den Jahren 2007 bis 2013 Devisenkurse manipuliert zu haben. Für die Vergehen wurden die Banken von verschiedenen Behörden gebüsst. Die UBS erhielt von der Fed eine Strafe in Höhe von 342 Millionen US-Dollar und wurde zudem zu einer Reihe von Korrekturmassnahmen verpflichtet.

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