Novartis-Tochter Sandoz erhält CHMP-Empfehlung zu Rituximab und Etanercept

Basel (awp) - Die Novartis-Generikatochter Sandoz hat vom Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) für die Biosimilars Rituximab und Etanercept positive Empfehlungen für alle mit den Originalpräparaten behandelten Indikationen erhalten. Die Empfehlungen des Ausschusses stützten sich auf klinische und präklinische Daten, etwa aus den ASSIST-RA-, der ASSIST-FL- oder der EGALITY-Studien, in welchen sie sich ähnlich wirksam wie die Originale gezeigt hätten, schreibt Novartis in der Mitteilung vom Freitagabend.

Sollte Rituximab die europäische Zulassung erhalten, und davon ist nach einer CHMP-Empfehlung zumeist auszugehen, dann könnte das Biosimilar in Europa anstelle des Original-Präparats MabThera/Rituxan von Roche etwa in der Behandlung von Non-Hodgkin-Lymphom, follikulärem Lymphom oder rheumatoider Arthritis zum Einsatz kommen. Etanercept könnte seinerseits das Original-Präparat Enbrel von Pfizer bei Indikationen wie ebenfalls rheumatoide Arthritis, Psoriasis, psoriatrischer Arthritis, Morbus Bechterew oder juveniler Polyarthritis ersetzen.

mk